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Conoscenza

Kommunale Parkraumbewirtschaftung: Digitale Lösungen für Städte und Gemeinden

26.1.26
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Die kommunale Parkraumbewirtschaftung ist ein zentrales Instrument für Städte und Gemeinden, um knappen Parkraum effizient, fair und nachhaltig zu steuern. Digitale, schrankenlose Lösungen ermöglichen es, nicht nur den öffentlichen Straßenraum, sondern auch kommunal organisierte private Parkflächen besser auszulasten. Städte wie Berlin, München, Hamburg, Wien, Zürich oder Innsbruck zeigen, wie datenbasierte Systeme Parksuchverkehr reduzieren und vorhandene Kapazitäten intelligenter nutzen. Moderne Parkraumbewirtschaftung setzt dabei auf Kennzeichenerkennung, automatisierte Abrechnung und flexible Tarife – ganz ohne hohe Personal- oder Betriebskosten. Das schafft Transparenz für Nutzende und Planungssicherheit für Kommunen. Gleichzeitig lassen sich Einnahmen generieren, ohne neue Flächen zu versiegeln. Digitale Parkplatzbewirtschaftung verbessert so die Lebensqualität in Stadtteilen wie Prenzlauer Berg oder Neukölln und macht Parken in Städten zukunftsfähig.

Montagabend, Feierabendverkehr in der Innenstadt: Während der Parksuchverkehr zunimmt, sind viele Parkhäuser und Stellplatzanlagen nicht ausgelastet.

In diesem Artikel betrachten wir kommunale Parkraumbewirtschaftung mit Blick auf kommunal organisierte, aber privat bewirtschaftete Parkflächen. Digitale Lösungen wie die von Wemolo zeigen, wie sich dieser Ansatz schrankenlos und datenbasiert umsetzen lässt und so zur besseren Auslastung bestehender Kapazitäten beiträgt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kommunale Parkraumbewirtschaftung ist ein intelligentes Steuerungsinstrument für lebenswerte Städte. 
  • Richtig umgesetzt, entlastet sie den Verkehr, schafft Fairness für unterschiedliche Nutzergruppen wie Anwohnende sowie Pendelnde und generiert Einnahmen für die Kommune. 
  • Der Schlüssel zum Erfolg ist eine digitale, schrankenlose Lösung, die auf Kennzeichenerkennung setzt – so wie die von Wemolo.

Was ist kommunale Parkraumbewirtschaftung?

Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg definiert die städtische Parkraumbewirtschaftung als die gezielte Organisation und Steuerung von Parkbereichen durch Städte und Gemeinden. In der praktischen Umsetzung lassen sich diese Prinzipien auch auf kommunal organisierte privat bewirtschaftete Stellplatzanlagen übertragen.

Wann lohnt sich die Parkraumregelung wirtschaftlich?

Das Deutsche Institut für Urbanistik betont, dass sich Parkraumbewirtschaftung insbesondere bei hohem Parkdruck wirtschaftlich und verkehrlich auszahlt. Dies gilt nicht nur für den Straßenraum, sondern auch für kommunal organisierte private Parkflächen wie städtische Parkhäuser oder Stellplatzanlagen.

Digitale Systeme ermöglichen es, diese Flächen bedarfsgerecht zu steuern, flexibel zu bepreisen und besser auszulasten. Gleichzeitig sinken Betriebs- und Personalkosten, da Kontrolle, Abrechnung und Verwaltung automatisiert erfolgen. Für Städte und Gemeinden entsteht so ein wirtschaftlich tragfähiger Ansatz zur Optimierung bestehender Infrastruktur.

Die 3 Säulen erfolgreicher Parkraumregelung

Die drei Säulen Fairness, Transparenz und Effizienz bilden einen bewährten Orientierungsrahmen. Entscheidend ist ihre Umsetzung im kommunalen Alltag auf privat bewirtschafteten Flächen. Genau hier setzt Wemolo an.

  • Fairness: Durch die automatisierte Erfassung der Parkdauer können Regeln einheitlich angewendet werden. Lösungen wie von Wemolo setzen diesen Ansatz auf privaten Parkflächen um und reduzieren dabei den administrativen Aufwand.
  • Transparenz: Parkvorgänge, Gebühren und Auslastungen sind digital nachvollziehbar. Das System arbeitet DSGVO-konform und schafft klare Prozesse für Verwaltung und Nutzende.
  • Effizienz: Automatisierte Parksysteme senken den operativen Aufwand und verbessern die Auslastung bestehender Parkflächen. In der Praxis werden dafür schrankenlose Lösungen mit kamerabasierter Kennzeichenerfassung eingesetzt. Sie bilden Ein- und Ausfahrten sowie die Abrechnung digital ab und ermöglichen so die zeitliche Mehrfachnutzung kommunal organisierter privater Parkflächen, ganz ohne Neubauten oder zusätzliche Flächenversiegelung.

Wie können Kommunen die Bewirtschaftung privater Parkflächen fair und effizient gestalten?

Bei kommunal organisierten privat bewirtschafteten Parkbereichen erfolgt die Steuerung nicht über klassische Parkraumbewirtschaftungszonen im Straßenraum, sondern objektbezogen. Klare Regeln zu Nutzung, Tarifen und Zeitfenstern werden digital kommuniziert und tragen dazu bei, Abläufe zu vereinfachen, den Parksuchverkehr zu reduzieren und die Lebensqualität im Umfeld zu verbessern.

Fairness entsteht, wenn diese Regeln einheitlich gelten und transparent umgesetzt werden. Auf privaten Flächen bedeutet das: keine Sonderregelungen, sondern klar definierte Nutzungsmodelle, etwa zeitabhängig oder über Buchungen. So können unterschiedliche Nutzergruppen berücksichtigt werden, ohne einzelne zu bevorzugen.

Rechtlich ist der Einsatz solcher Systeme an private Flächen gebunden. Digitale Lösungen auf Basis der Kennzeichenerkennung sind hierfür konzipiert und ermöglichen eine DSGVO-konforme, automatisierte Erfassung der Parkdauer. Parkgebühren werden objektbezogen festgelegt und lassen sich an Nutzung und Nachfrage anpassen. Ohne zusätzlichen administrativen Aufwand!

Solche Ansätze unterstützen Betreiber dabei, bestehende Parkhäuser besser auszulasten und vorhandene Kapazitäten gezielt zu steuern. Dabei ist es nicht nötig, neue Flächen zu versiegeln oder bauliche Eingriffe vorzunehmen.

Kommunale Parkraumbewirtschaftung in Städten – digitale Ergänzungen in der Praxis

Die Parkraumbewirtschaftung für Städte ist kein theoretisches Konzept, sondern ein etabliertes Instrument zur Steuerung knapper Flächen. Ein paar Beispiele aus der Praxis: 

Parkraumbewirtschaftung in München:
Die Landeshauptstadt nutzt Parklizenzgebiete und digitale Services, um das Parken in München zu strukturieren – von der Innenstadt bis zum Parkplatz am Flughafen München. Wie das Parken in München auch außerhalb des öffentlichen Straßenraums funktioniert, zeigt ein Projekt im Großraum München. Am Business Campus Garching werden private Parkflächen zeitlich flexibel genutzt, beispielsweise für flexible Buchungsmöglichkeiten oder Besuchende der Allianz Arena.

Parkraumbewirtschaftung in Berlin
Die Parkraumbewirtschaftung in Berlin sieht sich durch die Ausweitung öffentlicher Zonen, etwa im Bezirk Neukölln, einem steigenden Parkdruck in angrenzenden Gebieten wie Lichtenberg ausgesetzt. Dieses Ungleichgewicht, das Berliner Autofahrer laut Studien durchschnittlich 58 Stunden jährlich an Parkplatzsuche kostet, wird durch innovative Ansätze auf privaten Flächen adressiert.

Ein aktuelles Pilotprojekt in Lichtenberg, Prenzlauer Berg und im angrenzenden Panketal demonstriert, wie ungenutzte Kapazitäten erschlossen werden. In Kooperation mit Getränke Hoffmann setzt der Parkraum-Experte Wemolo auf ein KI-gestütztes schrankenloses System zur Kennzeichenerkennung. Dadurch werden nachts freie Handelsparkplätze für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Ziel ist die Reduzierung des Parksuchverkehrs und die Bereitstellung von zusätzlichem Parkraum ohne neue Flächenversiegelung. Das wissenschaftlich begleitete Projekt dient als "Blaupause für Berlin und andere europäische Metropolen" und bietet Anwohnern eine Entlastung durch buchbare Nachtparkplätze ab 2 Euro.

Parkraumbewirtschaftung in Hamburg und Krefeld:
Während die Parkraumbewirtschaftung in Hamburg zunehmend auf digitale Anwendungen zur effizienteren Nutzung bestehender Parkhäuser setzt, zeigt sich der Trend zur privaten Flächenöffnung auch andernorts. In Krefeld beispielsweise vermietet Aldi Süd in Kooperation mit Wemolo 40 Stellplätze für das sogenannte "Feierabendparken" an Anwohner. 

Parkraumbewirtschaftung in Wien:
In Wien ist das Parkpickerl-System klar geregelt und strukturiert das Parken im Stadtgebiet. Ergänzend dazu wird zunehmend betrachtet, wie auch private Parkbereiche zur besseren Nutzung vorhandener Kapazitäten beitragen können.

Parkraumbewirtschaftung in Zürich:
Die Stadt Zürich setzt verstärkt auf digitale Lösungen fürs Parken und steht exemplarisch für die fortschreitende Parkplatzbewirtschaftung in der Schweiz.

Parkraumbewirtschaftung in Innsbruck:
Ein konkretes Beispiel für die schrankenlose Digitalisierung liefert die Tiefgarage der Gemeinde Aldrans bei Innsbruck. Hier ist Parken ganz einfach. Zum Einsatz kommt ein System von Wemolo, das Fahrzeuge bei der Ein- und Ausfahrt automatisch über das Kennzeichen erkennt.

Für die Nutzenden bedeutet dies maximalen Komfort: Der Parkvorgang kann bequem digital bezahlt werden, unter anderem per 0-Click-Pay, und die aktuelle Auslastung der Garage ist in Echtzeit einsehbar. Dies ermöglicht eine effiziente Bewirtschaftung des vorhandenen Parkraums ohne baulichen Mehraufwand oder klassische Ticketsysteme.

Parkraumbewirtschaftung in Graz:
Auch die Stadt Graz treibt die digitale Parkraumbewirtschaftung voran. Seit November 2025 wird am Europaplatz/Hauptbahnhof ein Pilotprojekt getestet, bei dem der klassische Papier-Parkschein durch einen digitalen Parkschein ersetzt wird, der ebenfalls auf der Erfassung des Kennzeichens basiert.

Digitale Parkraumlösung am Tankumsee Isenbüttel:
Auch Naherholungsgebiete wie der Tankumsee Isenbüttel treiben die digitale Parkraumbewirtschaftung voran. Dort wird eine Lösung eingesetzt, bei der die klassische Schrankenanlage durch ein System ersetzt wird, das ebenfalls auf der Erfassung des Kennzeichens basiert. Dies vereinfacht den Parkvorgang für die Besucher und reduziert den Verwaltungsaufwand.

Fazit: Kommunale Parkraumbewirtschaftung strategisch weiterdenken

Wemolo unterstützt Kommunen und Städte dabei, private Parkraumbewirtschaftung praxisnah umzusetzen. Die Kombination aus digitaler Parkraumbewirtschaftung und automatisierter Parkraumüberwachung schafft eine belastbare Grundlage für transparente Abläufe, geringeren administrativen Aufwand und eine bessere Auslastung bestehender Parkbereiche.

Häufige Fragen rund um kommunale Parkraumbewirtschaftung 

Was bedeutet "Free-Flow" bei der Parkraumbewirtschaftung?

"Free-Flow" beschreibt ein schrankenloses Parksystem, bei dem Fahrzeuge mittels Kennzeichenerfassung automatisch registriert werden. Dies ermöglicht einen reibungslosen Verkehrsfluss ohne Anhalten. (Englisch: free flow.) Die Bezahlung erfolgt dabei flexibel online oder am Kassenautomaten, was den Parkvorgang für Nutzer komfortabler macht.

Was sind kommunal organisierte Parkplätze?

Kommunal organisierte Parkplätze sind Stellflächen, die im Verantwortungsbereich einer Stadt oder Gemeinde liegen, jedoch nicht zwingend Teil des öffentlichen Straßenraums sind. Dazu zählen beispielsweise Stellplatzanlagen auf privaten Flächen der Stadt. Solche Parkplätze lassen sich digital bewirtschaften, um Auslastung, Betrieb und Einnahmen effizient zu steuern.

Was sind die Vorteile einer digitalen Parkraumbewirtschaftung?

Digitale Systeme reduzieren Betriebskosten, erhöhen die Effizienz und verbessern das Nutzererlebnis. Sie ermöglichen flexible Tarife und liefern verlässliche Nutzungsdaten zur Optimierung des Parkraumangebots. So unterstützen sie Städte und Gemeinden dabei, Abläufe transparenter, planbarer und moderner zu gestalten.

Ist die Kennzeichenerkennung datenschutzkonform?

Ja. Die von Wemolo eingesetzte Technologie zur Parkraumüberwachung ist zu 100 % DSGVO-konform. Die Daten werden verschlüsselt übertragen und nur für den Zweck der Parkraumüberwachung verwendet.

Wie funktioniert das digitale Parken in Zürich?

Digitales Parken in Zürich ermöglicht eine effiziente Steuerung des verfügbaren Parkraums. Moderne Systeme bieten flexible Tarife, genaue Auslastungsdaten und vereinfachte Kontrollprozesse. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, den Verkehrsfluss zu verbessern und Stellplätze transparenter, bedarfsgerechter sowie insgesamt effizienter zu organisieren und zu verwalten.

Welches System eignet sich zur Bewirtschaftung kommunaler Parkflächen?

Automatisierte Systeme eignen sich besonders für die Bewirtschaftung städtisch organisierter Parkflächen wie Parkhäuser oder Stellplatzanlagen. Schrankenlose Lösungen mit Kennzeichenerkennung wie die von Wemolo erfassen die Ein- und Ausfahrt sowie die Parkdauer zuverlässig, reduzieren den administrativen Aufwand und lassen sich flexibel an unterschiedliche Nutzungsmodelle und zeitliche Nutzungskonzepte anpassen.

Wie können Städte kommunale Parkhäuser modernisieren?

Kommunale Parkanlagen lassen sich modernisieren, indem bestehende Abläufe digitalisiert und automatisiert werden. Kamerabasierte schrankenlose Systeme erfassen Parkvorgänge zuverlässig, verbessern die Auslastung und senken Betriebs- sowie Wartungskosten. Lösungen wie von Wemolo ermöglichen diese Modernisierung schrittweise, ohne bauliche Eingriffe und ohne den laufenden Betrieb wesentlich zu beeinträchtigen.

Was bedeutet Parkraumbewirtschaftung im kommunalen Kontext?

Im kommunalen Kontext beschreibt Parkraumbewirtschaftung die strukturierte Steuerung von Stellplätzen, um vorhandene Kapazitäten effizient zu nutzen. Neben dem öffentlichen Straßenraum betrifft das zunehmend auch kommunal organisierte private Parkflächen wie  Stellplatzanlagen. Digitale Systeme ermöglichen dabei eine transparente, automatisierte Nutzung und Abrechnung – ohne bauliche Eingriffe oder manuelle Prozesse.

Quellen

[1] Umweltbundesamt (2021)

[2] KEA-BW (2013)

[3] Deutsches Institut für Urbanistik (2018)

[4] Fraunhofer ISI (2024)

Die kommunale Parkraumbewirtschaftung ist ein zentrales Instrument für Städte und Gemeinden, um knappen Parkraum effizient, fair und nachhaltig zu steuern. Digitale, schrankenlose Lösungen ermöglichen es, nicht nur den öffentlichen Straßenraum, sondern auch kommunal organisierte private Parkflächen besser auszulasten. Städte wie Berlin, München, Hamburg, Wien, Zürich oder Innsbruck zeigen, wie datenbasierte Systeme Parksuchverkehr reduzieren und vorhandene Kapazitäten intelligenter nutzen. Moderne Parkraumbewirtschaftung setzt dabei auf Kennzeichenerkennung, automatisierte Abrechnung und flexible Tarife – ganz ohne hohe Personal- oder Betriebskosten. Das schafft Transparenz für Nutzende und Planungssicherheit für Kommunen. Gleichzeitig lassen sich Einnahmen generieren, ohne neue Flächen zu versiegeln. Digitale Parkplatzbewirtschaftung verbessert so die Lebensqualität in Stadtteilen wie Prenzlauer Berg oder Neukölln und macht Parken in Städten zukunftsfähig.

Montagabend, Feierabendverkehr in der Innenstadt: Während der Parksuchverkehr zunimmt, sind viele Parkhäuser und Stellplatzanlagen nicht ausgelastet.

In diesem Artikel betrachten wir kommunale Parkraumbewirtschaftung mit Blick auf kommunal organisierte, aber privat bewirtschaftete Parkflächen. Digitale Lösungen wie die von Wemolo zeigen, wie sich dieser Ansatz schrankenlos und datenbasiert umsetzen lässt und so zur besseren Auslastung bestehender Kapazitäten beiträgt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kommunale Parkraumbewirtschaftung ist ein intelligentes Steuerungsinstrument für lebenswerte Städte. 
  • Richtig umgesetzt, entlastet sie den Verkehr, schafft Fairness für unterschiedliche Nutzergruppen wie Anwohnende sowie Pendelnde und generiert Einnahmen für die Kommune. 
  • Der Schlüssel zum Erfolg ist eine digitale, schrankenlose Lösung, die auf Kennzeichenerkennung setzt – so wie die von Wemolo.

Was ist kommunale Parkraumbewirtschaftung?

Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg definiert die städtische Parkraumbewirtschaftung als die gezielte Organisation und Steuerung von Parkbereichen durch Städte und Gemeinden. In der praktischen Umsetzung lassen sich diese Prinzipien auch auf kommunal organisierte privat bewirtschaftete Stellplatzanlagen übertragen.

Wann lohnt sich die Parkraumregelung wirtschaftlich?

Das Deutsche Institut für Urbanistik betont, dass sich Parkraumbewirtschaftung insbesondere bei hohem Parkdruck wirtschaftlich und verkehrlich auszahlt. Dies gilt nicht nur für den Straßenraum, sondern auch für kommunal organisierte private Parkflächen wie städtische Parkhäuser oder Stellplatzanlagen.

Digitale Systeme ermöglichen es, diese Flächen bedarfsgerecht zu steuern, flexibel zu bepreisen und besser auszulasten. Gleichzeitig sinken Betriebs- und Personalkosten, da Kontrolle, Abrechnung und Verwaltung automatisiert erfolgen. Für Städte und Gemeinden entsteht so ein wirtschaftlich tragfähiger Ansatz zur Optimierung bestehender Infrastruktur.

Die 3 Säulen erfolgreicher Parkraumregelung

Die drei Säulen Fairness, Transparenz und Effizienz bilden einen bewährten Orientierungsrahmen. Entscheidend ist ihre Umsetzung im kommunalen Alltag auf privat bewirtschafteten Flächen. Genau hier setzt Wemolo an.

  • Fairness: Durch die automatisierte Erfassung der Parkdauer können Regeln einheitlich angewendet werden. Lösungen wie von Wemolo setzen diesen Ansatz auf privaten Parkflächen um und reduzieren dabei den administrativen Aufwand.
  • Transparenz: Parkvorgänge, Gebühren und Auslastungen sind digital nachvollziehbar. Das System arbeitet DSGVO-konform und schafft klare Prozesse für Verwaltung und Nutzende.
  • Effizienz: Automatisierte Parksysteme senken den operativen Aufwand und verbessern die Auslastung bestehender Parkflächen. In der Praxis werden dafür schrankenlose Lösungen mit kamerabasierter Kennzeichenerfassung eingesetzt. Sie bilden Ein- und Ausfahrten sowie die Abrechnung digital ab und ermöglichen so die zeitliche Mehrfachnutzung kommunal organisierter privater Parkflächen, ganz ohne Neubauten oder zusätzliche Flächenversiegelung.

Wie können Kommunen die Bewirtschaftung privater Parkflächen fair und effizient gestalten?

Bei kommunal organisierten privat bewirtschafteten Parkbereichen erfolgt die Steuerung nicht über klassische Parkraumbewirtschaftungszonen im Straßenraum, sondern objektbezogen. Klare Regeln zu Nutzung, Tarifen und Zeitfenstern werden digital kommuniziert und tragen dazu bei, Abläufe zu vereinfachen, den Parksuchverkehr zu reduzieren und die Lebensqualität im Umfeld zu verbessern.

Fairness entsteht, wenn diese Regeln einheitlich gelten und transparent umgesetzt werden. Auf privaten Flächen bedeutet das: keine Sonderregelungen, sondern klar definierte Nutzungsmodelle, etwa zeitabhängig oder über Buchungen. So können unterschiedliche Nutzergruppen berücksichtigt werden, ohne einzelne zu bevorzugen.

Rechtlich ist der Einsatz solcher Systeme an private Flächen gebunden. Digitale Lösungen auf Basis der Kennzeichenerkennung sind hierfür konzipiert und ermöglichen eine DSGVO-konforme, automatisierte Erfassung der Parkdauer. Parkgebühren werden objektbezogen festgelegt und lassen sich an Nutzung und Nachfrage anpassen. Ohne zusätzlichen administrativen Aufwand!

Solche Ansätze unterstützen Betreiber dabei, bestehende Parkhäuser besser auszulasten und vorhandene Kapazitäten gezielt zu steuern. Dabei ist es nicht nötig, neue Flächen zu versiegeln oder bauliche Eingriffe vorzunehmen.

Kommunale Parkraumbewirtschaftung in Städten – digitale Ergänzungen in der Praxis

Die Parkraumbewirtschaftung für Städte ist kein theoretisches Konzept, sondern ein etabliertes Instrument zur Steuerung knapper Flächen. Ein paar Beispiele aus der Praxis: 

Parkraumbewirtschaftung in München:
Die Landeshauptstadt nutzt Parklizenzgebiete und digitale Services, um das Parken in München zu strukturieren – von der Innenstadt bis zum Parkplatz am Flughafen München. Wie das Parken in München auch außerhalb des öffentlichen Straßenraums funktioniert, zeigt ein Projekt im Großraum München. Am Business Campus Garching werden private Parkflächen zeitlich flexibel genutzt, beispielsweise für flexible Buchungsmöglichkeiten oder Besuchende der Allianz Arena.

Parkraumbewirtschaftung in Berlin
Die Parkraumbewirtschaftung in Berlin sieht sich durch die Ausweitung öffentlicher Zonen, etwa im Bezirk Neukölln, einem steigenden Parkdruck in angrenzenden Gebieten wie Lichtenberg ausgesetzt. Dieses Ungleichgewicht, das Berliner Autofahrer laut Studien durchschnittlich 58 Stunden jährlich an Parkplatzsuche kostet, wird durch innovative Ansätze auf privaten Flächen adressiert.

Ein aktuelles Pilotprojekt in Lichtenberg, Prenzlauer Berg und im angrenzenden Panketal demonstriert, wie ungenutzte Kapazitäten erschlossen werden. In Kooperation mit Getränke Hoffmann setzt der Parkraum-Experte Wemolo auf ein KI-gestütztes schrankenloses System zur Kennzeichenerkennung. Dadurch werden nachts freie Handelsparkplätze für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Ziel ist die Reduzierung des Parksuchverkehrs und die Bereitstellung von zusätzlichem Parkraum ohne neue Flächenversiegelung. Das wissenschaftlich begleitete Projekt dient als "Blaupause für Berlin und andere europäische Metropolen" und bietet Anwohnern eine Entlastung durch buchbare Nachtparkplätze ab 2 Euro.

Parkraumbewirtschaftung in Hamburg und Krefeld:
Während die Parkraumbewirtschaftung in Hamburg zunehmend auf digitale Anwendungen zur effizienteren Nutzung bestehender Parkhäuser setzt, zeigt sich der Trend zur privaten Flächenöffnung auch andernorts. In Krefeld beispielsweise vermietet Aldi Süd in Kooperation mit Wemolo 40 Stellplätze für das sogenannte "Feierabendparken" an Anwohner. 

Parkraumbewirtschaftung in Wien:
In Wien ist das Parkpickerl-System klar geregelt und strukturiert das Parken im Stadtgebiet. Ergänzend dazu wird zunehmend betrachtet, wie auch private Parkbereiche zur besseren Nutzung vorhandener Kapazitäten beitragen können.

Parkraumbewirtschaftung in Zürich:
Die Stadt Zürich setzt verstärkt auf digitale Lösungen fürs Parken und steht exemplarisch für die fortschreitende Parkplatzbewirtschaftung in der Schweiz.

Parkraumbewirtschaftung in Innsbruck:
Ein konkretes Beispiel für die schrankenlose Digitalisierung liefert die Tiefgarage der Gemeinde Aldrans bei Innsbruck. Hier ist Parken ganz einfach. Zum Einsatz kommt ein System von Wemolo, das Fahrzeuge bei der Ein- und Ausfahrt automatisch über das Kennzeichen erkennt.

Für die Nutzenden bedeutet dies maximalen Komfort: Der Parkvorgang kann bequem digital bezahlt werden, unter anderem per 0-Click-Pay, und die aktuelle Auslastung der Garage ist in Echtzeit einsehbar. Dies ermöglicht eine effiziente Bewirtschaftung des vorhandenen Parkraums ohne baulichen Mehraufwand oder klassische Ticketsysteme.

Parkraumbewirtschaftung in Graz:
Auch die Stadt Graz treibt die digitale Parkraumbewirtschaftung voran. Seit November 2025 wird am Europaplatz/Hauptbahnhof ein Pilotprojekt getestet, bei dem der klassische Papier-Parkschein durch einen digitalen Parkschein ersetzt wird, der ebenfalls auf der Erfassung des Kennzeichens basiert.

Digitale Parkraumlösung am Tankumsee Isenbüttel:
Auch Naherholungsgebiete wie der Tankumsee Isenbüttel treiben die digitale Parkraumbewirtschaftung voran. Dort wird eine Lösung eingesetzt, bei der die klassische Schrankenanlage durch ein System ersetzt wird, das ebenfalls auf der Erfassung des Kennzeichens basiert. Dies vereinfacht den Parkvorgang für die Besucher und reduziert den Verwaltungsaufwand.

Fazit: Kommunale Parkraumbewirtschaftung strategisch weiterdenken

Wemolo unterstützt Kommunen und Städte dabei, private Parkraumbewirtschaftung praxisnah umzusetzen. Die Kombination aus digitaler Parkraumbewirtschaftung und automatisierter Parkraumüberwachung schafft eine belastbare Grundlage für transparente Abläufe, geringeren administrativen Aufwand und eine bessere Auslastung bestehender Parkbereiche.

Häufige Fragen rund um kommunale Parkraumbewirtschaftung 

Was bedeutet "Free-Flow" bei der Parkraumbewirtschaftung?

"Free-Flow" beschreibt ein schrankenloses Parksystem, bei dem Fahrzeuge mittels Kennzeichenerfassung automatisch registriert werden. Dies ermöglicht einen reibungslosen Verkehrsfluss ohne Anhalten. (Englisch: free flow.) Die Bezahlung erfolgt dabei flexibel online oder am Kassenautomaten, was den Parkvorgang für Nutzer komfortabler macht.

Was sind kommunal organisierte Parkplätze?

Kommunal organisierte Parkplätze sind Stellflächen, die im Verantwortungsbereich einer Stadt oder Gemeinde liegen, jedoch nicht zwingend Teil des öffentlichen Straßenraums sind. Dazu zählen beispielsweise Stellplatzanlagen auf privaten Flächen der Stadt. Solche Parkplätze lassen sich digital bewirtschaften, um Auslastung, Betrieb und Einnahmen effizient zu steuern.

Was sind die Vorteile einer digitalen Parkraumbewirtschaftung?

Digitale Systeme reduzieren Betriebskosten, erhöhen die Effizienz und verbessern das Nutzererlebnis. Sie ermöglichen flexible Tarife und liefern verlässliche Nutzungsdaten zur Optimierung des Parkraumangebots. So unterstützen sie Städte und Gemeinden dabei, Abläufe transparenter, planbarer und moderner zu gestalten.

Ist die Kennzeichenerkennung datenschutzkonform?

Ja. Die von Wemolo eingesetzte Technologie zur Parkraumüberwachung ist zu 100 % DSGVO-konform. Die Daten werden verschlüsselt übertragen und nur für den Zweck der Parkraumüberwachung verwendet.

Wie funktioniert das digitale Parken in Zürich?

Digitales Parken in Zürich ermöglicht eine effiziente Steuerung des verfügbaren Parkraums. Moderne Systeme bieten flexible Tarife, genaue Auslastungsdaten und vereinfachte Kontrollprozesse. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, den Verkehrsfluss zu verbessern und Stellplätze transparenter, bedarfsgerechter sowie insgesamt effizienter zu organisieren und zu verwalten.

Welches System eignet sich zur Bewirtschaftung kommunaler Parkflächen?

Automatisierte Systeme eignen sich besonders für die Bewirtschaftung städtisch organisierter Parkflächen wie Parkhäuser oder Stellplatzanlagen. Schrankenlose Lösungen mit Kennzeichenerkennung wie die von Wemolo erfassen die Ein- und Ausfahrt sowie die Parkdauer zuverlässig, reduzieren den administrativen Aufwand und lassen sich flexibel an unterschiedliche Nutzungsmodelle und zeitliche Nutzungskonzepte anpassen.

Wie können Städte kommunale Parkhäuser modernisieren?

Kommunale Parkanlagen lassen sich modernisieren, indem bestehende Abläufe digitalisiert und automatisiert werden. Kamerabasierte schrankenlose Systeme erfassen Parkvorgänge zuverlässig, verbessern die Auslastung und senken Betriebs- sowie Wartungskosten. Lösungen wie von Wemolo ermöglichen diese Modernisierung schrittweise, ohne bauliche Eingriffe und ohne den laufenden Betrieb wesentlich zu beeinträchtigen.

Was bedeutet Parkraumbewirtschaftung im kommunalen Kontext?

Im kommunalen Kontext beschreibt Parkraumbewirtschaftung die strukturierte Steuerung von Stellplätzen, um vorhandene Kapazitäten effizient zu nutzen. Neben dem öffentlichen Straßenraum betrifft das zunehmend auch kommunal organisierte private Parkflächen wie  Stellplatzanlagen. Digitale Systeme ermöglichen dabei eine transparente, automatisierte Nutzung und Abrechnung – ohne bauliche Eingriffe oder manuelle Prozesse.

Quellen

[1] Umweltbundesamt (2021)

[2] KEA-BW (2013)

[3] Deutsches Institut für Urbanistik (2018)

[4] Fraunhofer ISI (2024)

Il vostro esperto di parcheggi

Direttore nazionale
Luca Previti

Per esperienza, possiamo dire che una breve valutazione della vostra situazione chiarisce efficacemente le questioni più importanti e apre la strada a una collaborazione di successo.

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